Altes renoviertes Haus
Foto: www.immowelt.de
Viele Schäden an einem gebrauchten Haus sieht man selber. Doch richtig beurteilen kann sie oft nur ein Fachmann.
Sie haben schon immer von diesem Haus geträumt: Es wurde um die Jahrhundertwende gebaut, hat eine Geschichte und genau das Flair, das Sie sich schon immer gewünscht haben: nobel aber nicht zu sehr, auf jeden Fall hatten die Vorbesitzer Geld und einen guten Geschmack. Hohe Räume, Original-Dielen und -Fenster. Sie finden das wunderschön, aber bei genauem Hinsehen bröckelt der Putz von der Decke, die Bodenbretter knarren entsetzlich, so dass zu befürchten ist, sie könnten morsch sein und hätten mehr als eine kleine Auffrischung nötig.
Wenn Sie ehrlich sind, zieht es durch die Fensterritzen, und der Keller ist alles andere als trocken. Bei längerem Nachdenken scheint Ihnen auch die Raumaufteilung nicht ganz optimal zu sein: Das Bad fällt für heutige Verhältnisse etwas klein aus, und auch das Wohnzimmer könnte ruhig ein bisschen großzügiger ausfallen - im Geiste haben Sie schon 2 massive Ziegelmauern durchgebrochen, mindestens eine der Wände müsste eine tragende sein - glauben Sie. Also ganz billig wird das nicht. Ach ja, die Heizung hat auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel. Trotzdem finden Sie den Preis durchaus in Ordnung.
Doch dann werden Sie unsicher. Oberflächlich betrachtet sind die kleinen Macken ja nicht besonders schlimm. Aber können Sie das überhaupt beurteilen? Sie müssen zugeben, dass Sie zwar hervorragend einen Nagel in die Wand schlagen können, aber was darüber hinaus geht ist nicht unbedingt Ihr Metier. Je länger Sie nachdenken, desto unentschlossener werden Sie.
Spätestens jetzt sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Klar ist: Das Haus hat ein paar Macken. Doch wie schlimm sind die eigentlich? Einige Schäden können auch Laien erkennen. Doch es gibt auch verdeckte Mängel, die nur von erfahrenen Experten entdeckt und analysiert werden können. Vor allem das Abschätzen der Folgekosten ist für den Nicht-Fachmann schlichtweg unmöglich.
Da Sie bei einem Hauskauf vorsichtig über den Daumen gepeilt mehrere 100.000 Euro ausgeben, sollten Sie Profis ranlassen. Das kann ein Handwerker genauso wie Architekt oder Bauingenieur sein.
Quelle: www.immowelt.de
Altes renoviertes Haus
Foto: www.www.anik-natur.de
Alte Baumaterialien, die meist bei Umbauten oder Abbrüchen achtlos entsorgt werden, kommen bei Restaurierungen durch engagierte Besitzer alter Häuser wieder zum Einsatz. Hierdurch kann die Originaltreue historischer Gebäude erhalten werden und ein wichtiger Beitrag zur Aufwertung des Ortsbildes wird geleistet. Außerdem werden so die ansonsten anfallenden Abfälle an Holz und Bauschutt reduziert.
Oft sind die Materialien der alten Baustoffe wesentlich besser als das, was man heute im Baumarkt kaufen kann. Denn sie haben ja schon ihre Qualitätsprobe am Gebäude überstanden.
Viele Dachziegel kann man, auch nachdem sie 300 Jahre auf dem Dach gelegen haben, wieder verarbeiten. Doch die so angelieferten Baustoffe müssen zunächst noch aufgearbeitet werden, damit sie für eine erneute Nutzung in Frage kommen.
Wer originalgetreu restauriert, holt sich nach Ansicht vieler Experten nicht nur wertvolle Baumaterialien ins Haus, sondern ein Stück Handwerks- und Kulturkunst. Doch auch im Neubau werden zunehmend alte Baustoffe verwendet. Hier jedoch aus rein ästhetischen Gründen. Viele Bauherren bevorzugen heutzutage ein möglichst individuelles Bauen. Man möchte sich vom modernen Einheitsbrei unterscheiden, und besondere vier Wände beziehen. Eine Möglichkeit sind alte Baustoffe, wie zum Beispiel Dielen.Sind die Dielen einmal verlegt, strahlen sie eine unvergleichliche, gemütliche Behaglichkeit aus. In der Regel können Ihnen die Händler historischer Baustoffe verschiedene Holzsorten anbieten wie: Eiche, Kiefer, Lärche, Pitch-Pine und vieles mehr.